Ausbildungen gemäss "Leitfaden Prävention"

Die Paracelsus Schulen Optimieren Ihre Ausbildungen in Stressmanagement und Bewegungsgewohnheiten gemäss dem  „Leitfaden Prävention"

Die Deutschen Paracelsus Schulen für Naturheilverfahren optimieren in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden WBG (Fachverband Wellness, Beauty und Gesundheit e.V.), VUH (Verband Unabhängiger Heilpraktiker e.V.) und VFP (Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.) ihre Aus- und Fortbildungen in den Handlungsfeldern Stressmanagement und Bewegungsgewohnheiten des „Leitfaden Prävention“ vom GKV Spitzenverband nach § 20 Sozialgesetzbuch (SGB V).

Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Die Politik hat schon seit längerer Zeit international durch die Ottawa Charta der WHO erkannt und innerdeutsch mit dem Präventionsgesetz 2015 umgesetzt, dass ohne Primärprävention und deren Umsetzung bereits in den Lebenswelten (Kindergarten, Schule, Arbeit etc.) die Ausgaben der Krankenkassen ins Unermessliche steigen, und dass der Einzelne dringend mehr Eigenverantwortung für seine Gesunderhaltung übernehmen muss.

Die gesetzlichen Regelungen zur primären Prävention und Gesundheitsförderung der Krankenkassen sind in den §§ 20, 20a, 20b und 20c des Sozialgesetzbuches SGB V niedergelegt. Der Gesamtkomplex der von diesen Paragrafen bezeichneten Leistungen gliedert sich in:

1. Leistungen zur verhaltensbezogenen Prävention nach § 20 Abs. 5 SGB V

2. Leistungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten nach § 20a SGB V

3. Leistungen zur Gesundheitsförderung in Betrieben nach §§ 20b und 20c SGB V

Im „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes (vom 21.06.2000 in der Fassung 01.10.2018, S. 8ff) wird dazu der § 20 II SGB V aufgeführt: „Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen legt unter Einbeziehung unabhängigen, insbesondere gesundheitswissenschaftlichen, ärztlichen, arbeitsmedizinischen, psychotherapeutischen, psychologischen, pflegerischen, ernährungs-, sport-, sucht-, erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Sachverstandes sowie des Sachverstandes der Menschen mit Behinderung einheitliche Handlungsfelder und Kriterien für die Leistungen nach Absatz 1 fest, insbesondere hinsichtlich Bedarf, Zielgruppen, Zugangswegen, Inhalt, Methodik, Qualität, intersektoraler Zusammenarbeit, wissenschaftlicher Evaluation und Messung der Erreichung der mit den Leistungen verfolgten Ziele. Er bestimmt außerdem die Anforderungen und ein einheitliches Verfahren für die Zertifizierung von Leistungsangeboten durch die Krankenkassen, um insbesondere die einheitliche Qualität von Leistungen nach Absatz 4 Nummer 1 und 3 sicherzustellen.“

Deshalb werden ab Oktober 2020 in Anlehnung an diesen Leitfaden an den Paracelsus Schulen die Ausbildungsstunden im Präsenzunterricht (fachpraktische Kompetenz) für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation auf je 120 Unterrichtsstunden (Grundkurs 36 UStd., Aufbaukurs 84 UStd.), die für Rückenschule und -training auf 60 UStd., die Qigong-Ausbildung auf 460 UStd. (360 UStd. Grundkurs, 100 UStd. Aufbaukurs) und die Yoga-Ausbildung an die internationalen Standards mit 640 Ustd. (Grund- und Aufbaukurs je 252 UStd., Masterclass 136 UStd.) angepasst. Damit können Paracelsus-Absolventen die für diese Ausbildungsbereiche erforderlichen fachpraktischen, bei Yoga und Qigong auch darüber hinaus die fachwissenschaftlichen und fachübergreifenden Voraussetzungen im Präsenzunterricht nach dem Präventionsleitfaden erfüllen.

Der WBG zertifiziert als Fachverband ab sofort auch die Seminarleiter-Ausbildungsabsolventen der Bereiche Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Rückentraining und Qigong, die die geforderten Unterrichtsstunden nachweisen können. Da der „Leitfaden Prävention“ Qualifizierungsmaßnahmen in diesen Bereichen auch von Fachverbänden vorsieht, können wir Ihnen diese Zertifizierungsmöglichkeit bieten. Die Verbandsprüfung besteht neben der praktischen Prüfung an den Verbandsschulen aus einer Multiple-Choice-Prüfung und einer Facharbeit.

Detaillierte Informationen zu den Zertifizierungen finden Sie im Internet auf www. wellness-fachverband.de unter dem Button „Zertifizierung“.

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